Rezension "Fay von Larry Brown"


Fay von Larry Brown ist im Heyne Hardcore Verlag erschienen und kostet neu 22,95 Euro.

Das Buch umfasst in 652 Seiten den Weg den Fay geht. 
Fay ist 17 Jahre alt und hat beschlossen von zu hause anzuhauen. Ihr Vater ist gewalttätig. Sie hat nur kurz und selten die Schule besucht und hat dementsprechend eine schlechte Bildung. 
Dennoch erhofft sie sich ein besseres Leben und haut schließlich mit zwei Dollar und einer halben Packung Zigaretten ab.
Ihre Reise beginnt und auf ihren Weg trifft sie viele Leute darunter auch Leutedie es nicht gut mit ihr meinen.

Der Autor hat eine Wahnsinns Schilderungs"gabe". Die Orte die er beschreibt kann man sich richtig gut vorstellen. Er hat einen ganz eigenen Schreibstil der anfangs sehr gewöhnungsbedürftig ist aber nach einer Zeit gewöhnt man sich dran. 

Das Buch hat einige sehr krasse Stellen wo man dann auch an dem Moment kommt wo man das Buch zur Seite legt und erstmal eine Pause von braucht und erstmal nachdenken muss über das geschehen. 

Das Buch schildert auch ein paar Leute die weit unten in der Gesellschaft stehen und dementsprechend auch einige Probleme haben wie zum bsp. Alkohol am Steuer und generell.

Bei dem Buch kann man gar nicht richtig beschreiben was passiert da man extrem spoilern würde wenn man mehr verrät. 

Es hat mir quasi die Augen geöffnet wie viel Glück man im leben haben kann und das es auch Leute gibt die Pech haben können. Fay kommt einen wie eine reelle Person vor.

Fay ist das erste Buch von Larry Brown was ins deutsche übersetzt wurde. 

Fazit: Das Buch ist ein Buch mit wie ich finde schwerem Thema und zieht sich an manchen stellen mal mehr und mal weniger. Dennoch ist es ein Buch was ich weiterempfehlen kann wenn man mit solch einen Thema "zutun" haben will und damit klar kommt.

Bewertung: 4/5 Sternen

Rezension "Selkie von Antonia Neumayer"


Am Anfang des Buches lernen wir die Geschwister Kate und Gabriel. 
Der Einstieg in das Buch war super leicht und der Schreibstil aus der Autorin ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.

Als dann ein paar komische Männer auf der Orkney-Insel Shapinsay auftauchen unter den Vorhaben Gabriel mit zu ihnen zu nehmen beschließt Kate sich ans Bord zu schmuggeln um herauszufinden wo ihr Bruder hinkommt und was sie mit ihm vorhaben. 
Als sich die Ereignisse überschlagen und ein mysteriöser Junge an Bord kommt woraufhin dann auch Schüsse fallen. Kate beschließt an Ians Seite von Bord zu springen.
So beginnt ein gefährliches und magisches Abenteuer.

Es gibt viele Bücher die von Meerjungfrauen handeln doch wie ich denke wenige über Selkies.
Selkies sind Wesen aus der schottischen Mythologie über die ich vorher wenig gehört habe.

Wenn man mit dem Buch anfängt kann man kaum aufhören zu lesen, so war es zumindest bei mir. Ich wollte immer wissen wie es weitergeht und habe richtig mitgefiebert. 
So ein richtiger Krieg ist es in Selkie nicht, wer das erwartet sollte nach einem anderen Buch ausschau halten.

Kate und Ian sind zwei sehr liebenswürdige Protagonisten. Im laufe des Buches merkt man auch wie sich Kate weiterentwickelt. sie wird selbstbewusster und auch mutiger.

Was ich mir gewünscht hätte wäre das das Buch zu größeren Teilen unterwasser spielt, doch man ist oft nur an Land.  

Das Ende ist etwas offen, es passt aber auch gut zum Buch. Nun hoffe ich das die Autorin ein oder vielleicht auch zwei weitere Bände zu dem Buch schreibt. ^^

Fazit: Die Autorin hat mit diesem Roman einen fesselnden Roman geschrieben der einen in eine mystische Welt entführt.

Bewertung: 4/5 Sterne

Rezension "Du erinnerst mich an morgen"


Du erinnerst mich an morgen ist ein Buch im dem es sich fast vollkommen um Familie, Geheimnisse und Alzheimer dreht.
Zoe hat seit Jahren keinen Kontakt mit ihrer Mutter dennoch verlässt sie ihre eigene Hochzeit nachdem sie einen Hilferuf bekommt. Doch in den Jahren als Zoe und ihre Mutter sich nicht mehr unterhalten haben ist sie an Alzheimer erkrankt und hat sich somit verändert.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil, das habe ich such schon bei ihrem anderen Buch bemerkt. Die Charaktere waren oft sehr glaubwürdig dargestellt und auch ihre Gedanken und Gefühle wurden gut rüber gebracht. Manchmal jedoch auch nicht glaubwürdig und nachvollziehbar. Dadurch das Die Autorin Katie Marsh im Gesundheitswesen tätig war bringt sie die Alzheimerkrankheit sehr gut und auch glaubwürdig rüber. Nicht jeder im Buch geht gleich mit den Ereignissen die geschehen um was ja aber auch klar ist da jeder Mensch anders mit Dingen umgeht. 

Das Buch ist an manchen Stellen traurig und dramatisch aber an manchen Stellen auch lustig.
Mit ca. 430 Seiten hat das Buch schon eine gute länge jedoch finde ich das es am Ende noch ein paar mehr hätten sein können da es einfach zu viele sich überschlagende Geschehnisse am Ende nach meinem empfinden waren.

Als Zoe ihre Mutter dann Tag für Tag pflegt versucht zu helfen merkt man immer mehr wie Gina ihr eigenes Leben Stück für Stück verliert tut weh zu lesen und auch andere also ihre Familienangehörigen dabei zu verfolgen wie sie merken das dies passiert und Erinnerungen sich quasi in Luft auflösen.

Zoe stellt sich ab einem Zeitpunkt des Buches die Frage kann ich meine Mutter noch allein pflegen? Und zudem sagt und fragt sie sich ich kann sie doch nicht einfach in ein Pflegeheim bringen oder doch? Zoe hat fast kein eigenes Leben mehr da sie so mit ihrer Mutter beschäftigt ist. Die Autorin bringt es sehr gut rüber das man ab einem gewissen Punkt nicht mehr alles allein machen kann sosehr man die zu pflegende Person auch liebt und auch wenn sie zur Familie gehört.
Zwischen den Kapiteln tauchen immer wieder Briefe von Gina an Zoe auf bei denen man erfährt was zwischen den beiden vorgefallen ist aber auch wie die Krankheit Gina verändert.

Fazit: Das war mein zweiter Roman der Autorin und auch mit diesem Buch hat sie wieder voll ins schwarze getroffen! Es ist ein sehr bewegender Roman den ich bestens empfehlen kann.

Bewertung: 5/5 Sternen

Rezension "Die Flucht von Moser Island"


Inhalt: In einem abgelegenen Archipel wachsen Custo und Levita auf, Kinder noch. Doch sie sind anders: Erben einer verloren gegangenen Linie. Drachenmenschen. 
Unversehens werden sie in ihrem Paradies von teuflischen Kräften bedroht, denn der Krieg zwischen Gut und Böse ist noch nicht vorbei. Custo und Levita müssen schnell lernen, wollen sie ihr Leben nicht verlieren...
*Auszug aus dem Roman

Custo und Levita sind zwei recht interessante und besondere Kinder. Als etwas auf der Insel passiert müssen sie vorerst fliehen. Was genau die zwei dann machen solltet ihr am besten selbst lesen.

Das Buch hat eine super schöne Grundidee und die Autorin hat in diesem Roman eine tolle Welt geschaffen. An manchen Stellen war es leider etwas langatmig und der Schreibstil war manchmal etwas zäh zu lesen. Was aber mit etwas Übung wahrscheinlich noch besser werden kann. 

Fazit: Ein guter Fantasy-Roman den ich trotz mancher Abzugs-punkte sehr empfehlen kann.

Bewertung: 4/5 Sternen

Rezension "Be my Girl"


Nina Sadowsky, geboren in New York, war einige Jahre Vorsitzende einer Produktionsfirma und unterrichtet heute in LA Skriptentwicklung und Filmproduktion. Sie hat bereits zahlreiche Drehbücher geschrieben und Filme produziert. Sie ist verheiratet und hat 4 Kinder.
*Auszug aus dem Buch

Inhalt: Wenn zwei sich lieben und beide lügen.
Ellie und Rob sind das perfekte Paar. Gut aussehend, erfolgreich, bis über beide Ohren verliebt. Aber nur Augenblicke nach dem Jawort scheint alles in Scherben zu liegen: Rob verbirgt eine entsetzliche Vergangenheit. Und je mehr Ellie  erfährt, desto tiefer wird die in einen Strudel aus Lügen und Verrat gezogen, der ihrer beider Leben bedroht. Wer ist der Mann, den sie geheiratet hat? Und wie weit will sie gehen, um ihre Liebe zu retten? Denn Rob ahnt nicht, dass auch sie nicht ehrlich zu ihm war...
*Auszug aus dem Buch

Meinung: 
Zuallererst mal etwas zum Schreibstil, mir persönlich hat er nicht zu 100% gefallen. Ich kam schwer rein und das blieb auch fast das komplette Buch lang. 

Das Cover ist sehr ansprechend, jedoch finde ich passt es nicht richtig zum Buch und zu einem Psychothriller was das Buch ja sein soll.

!!!Achtung Spoiler!!!

Ellie liebt Rob, weshalb sie dann auch zur Mörderin wird... aber ermordet man wegen einen Mann den man liebt obwohl man ihn nicht komplett kennt? 
Rob war mir absolut nicht sympathisch. Die Charaktere hätten viel mehr Tiefgründigkeit bekommen können! 

Die Idee der Handlung ist sehr gut aber leider viel zu verwirrend. Die Zeitsprünge haben tierisch genervt. Die Zeitsprünge von damals waren absolut durcheinander was echt störte. 
Ich wusste nicht was das Paar jetzt erreichen wollte und es wurde mir bis zum Ende hin nicht klar.

Fazit:
Das Buch hat mit dem Klappentext mehr versprochen als es eigentlich hält.

Bewertung: 2/5 Sternen mehr kann ich leider nicht geben.


Rezension


Geneva Lee war schon immer eine hoffnungslose Romantikerin, die Fantasien der Realität vorzieht- vor allem Fantasien, in denen starke, gefährliche, sexy Helden vorkommen. Mit ihrer Royal-Saga um den königlichen Bad Boy Prinz Alexander begeistert sie die Leserinnen und stürmte die internationalen Bestsellerlisten. Geneva Lee lebt gemeinsam mit ihrer Familie im mittleren Westen der USA.
*Auszug aus dem Roman

Inhalt: 
Eine Liebe, stärker als das Schicksal...
Faith hält sich und ihren kleinen Sohn Max mit einem Job als Kellnerin mühsam über Wasser. Männer hat sie seit Jahren abgeschworen- bis sie Jude Mercer begegnet, ausgerechnet bei einem Treffen für Suchtkranke. Faith ist klar: Ein Mann, den man an einem solchen Ort kennenlernt, selbst wenn er noch so attraktiv ist wie Jude, bedeutet nichts als Ärger. Doch schnell muss sie erkennen, dass bei Jude nichts ist, wie es scheint. Auch er hütet Geheimnisse, ebenso wie sie selbst, und er weiß mehr über Faith als sie ahnt.
*Auszug aus dem Roman

Meinung: 
Die Autorin hat einen lockeren und angenehm zu lesenden Schreibstil. Der Einstieg in das Buch war sehr gut und sie hat mich von Anfang an gefesselt so das die Seiten nur so dahinflogen und das Buch schnell wieder beendet war.
Die Thematik des Buches ist ziemlich schwer. Die Autorin hat dennoch einen sehr tiefgründigen Roman geschaffen, ich konnte die Charaktere jederzeit verstehen und das was sie taten nachvollziehen. In vielen Büchern ist es leider so das die Emotionen und Gefühle der Charaktere nicht richtig rüberkommen. Das war in diesem Buch jedoch nicht der Fall! Die Autorin hat es geschafft die Gefühle und Emotionen so rüber zubringen das sie total echt waren.
In dem Roman sind Rückblenden eingebaut, wo man Stück für Stück erfährt, was in der Vergangenheit von Faith passiert ist. Die Geheimnisse wurden so immer mehr aufgedeckt.
Die Charaktere schließt man von Anfang an ins Herz, sie waren sehr tiefgründig ausgearbeitet.

Fazit: Secret Sins ist ein sehr schöner, grandioser Roman! Der eine klare Leseemphelung und 5/5 Sternen von mir bekommt!
Rezension


Amy Gentry hat ihr Studium an der Universität von Chicago mit einem PhD abgeschlossen und lebt in Austin, Texas, wo sie englische Literatur an einer High School unterrichtet. Gleichzeitig arbeitet sie als freie Literaturkritikerin für die Los Angeles Review of Books und Chicago Tribune. Good as Gone ist ihr erster Roman, der noch vor erscheinen für riesiges Aufsehen sorgte und in über 20 Ländern verkauft wurde.
*Auszug aus dem Roman

Inhalt: Mit dreizehn wurde sie entführt. Acht Jahre später taucht sie unversehrt wieder auf. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen. Bis ihre Mutter von  einem furchtbaren Verdacht gequält wird.

Meinung: Der Prolog ist super! Er ist gut geschrieben und baut gut Spannung auf das man direkt weiterlesen will.
Das Geschehen rund um die Entführung, das Leid der Familie kam schon nach wenigen Seiten so das es danach einfach keine Spannung mehr hatte.

Ich hatte das Gefühl das die Personen sehr oberflächlich beschrieben waren und auch kaum Gefühle gezeigt haben. Die Autorin hat es leider nicht geschafft glaubwürdig die Personen und ihre Gefühle darzustellen.

Der Schreibstil war an manchen Stellen viel zu verwirrend und die verschiedenen Erzählperspektiven tagen nicht dazu bei das man mehr drchblickt. 

Es kam absolut keine Spannung auf und war manchmal ziemlich unrealistisch. 
Das Ende war wiederum gut, das Spinnennetz wurde entwirrt und es war verständlich.

Fazit: Der Klappentext und Prolog versprechen viel was das Buch nicht halten kann. 

Bewertung: 2/5 Sternen

Danke an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!

Rezension


Sara Bilotti wurde 1971 in Nepal geboren, wo sie auch heute noch lebt.
Sie hat klassischen Tanz studiert und arbeitet als Lehrerin und Autorin.
Mit ihrer sinnlichen Geschichte um Eleonora, Alessandro und Emanuele hat sie die italienischen Leserherzen im Sturm erobert.
*Auszug aus dem Roman 

Teil 1: Die Begehrte
Teil2: Die Verführte
Teil3: Die Geliebte

Inhalt: Die sonnige Toskana hat Eleonoras Leben schöner gemacht. Hier hat sie ein Zuhause gedunden, und seit dem sie bei Emanuele wohnt, empfindet sie zum ersten mal ein Gefühl von Zugehörigkeit. Doch als sie hört, dass er ihr Vertrauen missbraucht haben soll, zerbricht das fragile Glück, und Eleonora flüchtet sich in Alessandros Arme, den sie im Grunde ihres Herzen nie vergessen hat. Irgendwann wird ihr klar, dass der Moment gekommen ist, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, so schmerzhaft es auch sein mag. Der Moment sich endlich zu entscheiden...
*Auszug aus dem Roman

Meinung: Dieser Teil konnte mich genau wie Teil 1 und 2 nicht völlig umhauen.
Ich wollte auch nach Band 2 wissen wie es zwischen Eleonora, Alessandro und Emanuele weitergeht.

Erstmal zum äußeren das Design ist ähnlich wie bei Band 1 und 2, ein schwarzer Hintergrund, weiße Schrift und in diesem Fall eine Kirsche. Das Design der Bücher gefäät mir gut.

Der Schreibstil der Autorin ist nichts besonderes, ich hatte dennoch das Gefühl das er von Band zu Band besser geworden ist. 

Ich muss sagen Eleonora hat mich von Band 1 an manchmal wirklich genervt! Diese ewige Dreiecksbeziehung und das sie sich nicht entscheiden kann wen sie liebt fand ich schrecklich! Abgesehen von ihrer Kindeheit fehlt ihr eigentlich nix was einer Frau fehlt und dennoch war sie etwas kompliziert wie ich fande....
Im diesem letzten und Finalen Band löst sich endlich das Netz und man erfährt für wen sich sich entscheidet.
Für wen würdet ihr euch entscheiden? Für Alessandro der jedem helfen will oder für Emanuele der eher ein Draufgänger ist? Oder für keinem vom beiden?

Fazit: Es war ein guter Abschluss der Reihe, dennoch finde ich man könnte auch in Teil 3 mehr rausholen als Teil 1 und 2.
Man kann die Reihe gut zwischendurch lesen, dennoch finde ich man muss sie nicht gelesen haben.

Meine Bewertung: 3/5 Sterne